Mesotherapie
Alle nachfolgenden Leistung(en) sind individuelle Gesundheitsleistungen [IGeL], d. h. diese müssen durch die Patientin selbst getragen werden.
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Krankheitsbilder der Mesotherapie | |
| Was ist Mesotherapie? | ||
| Mit der Mesotherapie steht eine Behandlungsform zur Verfügung, deren Vorteile für Patienten und Arzt gleichermaßen offen liegen: | ||
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Örtliche Begrenzung der Therapie, Medikamente werden nur über dem Ort der Beschwerden gegeben | |
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Sehr geringe Dosierungen von Medikamenten werden in die Haut gegeben, von wo aus sie an den Ort der Beschwerden gelangen. Dadurch werden Nebenwirkungen und eventuell toxische Effekte der Medikamente vermieden. Dies macht z.B. die Schmerztherapie in der Schwangerschaft möglich. | |
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Es wird so selten
wie nur möglich behandelt. Die Methode wurde von dem französischen Arzt Dr. Michel Pistor entwickelt und ist heute eine in Frankreich und den Ländern des romanischen Sprachenraumes bis hin nach Südamerika etabliert. Auch in Deutschland wächst die Zahl derjenigen Ärzte, die diese Methode zum Nutzen ihrer Patientinnen und Patienten anwenden, was den vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen, vor allem der derzeitigen Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Mesotherapie, Frau Dr. Knoll aus München, zu verdanken ist. |
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Es werden in der Regel „allopathische“ Medikamente infiltriert, also solche, die von einem „herkömmlichen“ Arzt auch gegeben würden. Mit einem entscheidenden Unterschied: bei Einnahme eines Medikamentes wird dieses zunächst verstoffwechselt und kommt dann, wenn überhaupt, in nicht bekannter niedriger Konzentration an den Ort der Beschwerden an. Es ist offensichtlich, dass über diesen Umweg eine ganze Reihe von Nebenwirkungen erkauft wird. |
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| Die Haut gilt als Zielgebiet der Mesotherapien. | ||
| Wie muss man sich die Infiltration der Medikamente in die Haut vorstellen? | ||
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Die nach den Vorgaben Pistors und der Gesellschaft für Mesotherapie für die einzelnen Krankheitsbilder gemischten Medikamente werden mit einer speziell für die Bedürfnisse entwickelten Nadel in die Haut eingebracht. Diese Nadel ist nicht länger als 4 Millimeter und speziell geschliffen, um unnötige Blutungen zu vermeiden. Je nach Indikation wird dies über eine Spritze mit der Hand geschehen oder mittels einer speziell hierfür entwickelten „Pistole“. | |
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Letztere hat den Vorteil, dass verschiedene Infiltrationstechniken vorprogrammiert und mit einem Stempel die Haut vorgespannt werden können, was der Prozedur ein wenig die Schmerzen nimmt. Die Vorspannung ist jedoch durch den geübten Therapeuten auch mit der Hand möglich. | |
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Es gibt nun
verschiedene Arten der Infiltration: • sehr schnelle Meso-Salven, bei denen mit der Hand oder der Maschine schnell in die Haut eingegangen wird. • Meso-Serien, also schnelles und kurzes Eingehen in die Haut, wobei etwa 1/50 bzw. 1/100 ml Wirkstoff pro Einstich gespritzt werden • Meso-Infiltrationen, meist nach der dritten Sitzung. Hierbei werden einzelne Hautareale über 8 bis 15 Minuten Tröpfchen für Tröpfchen – infiltriert. |
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Werden die Kosten
der Mesotherapie von den Kassen übernommen? Die Therapieform ist zwar in Frankreich, nicht jedoch bei uns anerkannt und entzieht sich daher den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Es handelt sich um eine Individuelle Gesundheitsleistung. |
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